Anwalt Cannabisfahrt Berlin / Fahren unter Drogen (Cannabis)

Rechtsanwalt / FA VerkR
Goetz Grunert
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Der § 14 Absatz 1, Satz 4 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) bestimmt, dass ein MPU-Gutachten angeordnet werden kann, wenn „gelegentliche Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen“. Diese Formulierung geht davon aus, dass gelegentlicher Konsum von Cannabis alleine noch nicht die Fahreignung ausschließt. Vielmehr müssen weitere Tatsachen hinzutreten, aus den sich Zweifel an der Eignung ergeben. Insoweit ist der Aufbau des § 14 FeV zumindest unstimmig. Denn weiter oben in § 14 ist geregelt, dass ein MPU-Gutachten zwingend anzuordnen ist, wenn „Einnahme von Betäubungsmitteln im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes“ vorliegt. Cannabis ist ein Betäubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes, so dass wegen § 14 Satz 1 Nr. 2 FeV bei Einnahme, also auch bei der einmaligen Einnahme, von Cannabis zwingend ein MPU-Gutachen anzuordnen ist. Sie suchen einen Anwalt bei Fahren unter Drogen in Berlin - bundesweit? Dann ist Rechtsanwalt Goetz Grunert Ihr Anwalt bei Fahren unter Drogen in Berlin, Brandenburg, Potsdam - bundesweit.